Neu ist außerdem die in den Rahmen integrierte Beleuchtung mit sechs warmweißen Hochleistungs-LED`s. Diese Art der Darstellung verleiht der kaum einen Quadratmeter großen Fläche eine völlig neue Ausstrahlung - nicht nur bei Nacht. Den Aufwand an technischer Entwicklung mag man dem Schaukasten vielleicht nicht ansehen, jedoch stecken einige ungeahnte Raffinessen in ihm.
Der Kunsthandwerker Philipp Matschoß beschreibt den Schaukasten als eine vollkommen selbständige Apparatur, die ihren kompletten Strombedarf für das allabendliche Leuchten allein aus der Kraft der Sonne bezieht. "Ich glaube kaum, dass jemand, der sich die Anzeigen im Schaukasten ansieht, überhaupt bemerkt, dass sich auf dem Gesims unmittelbar darüber ein Solarpanel befindet."Doch diese Unauffälligkeit ist beabsichtigt. Denn das Ganze soll schlicht und einfach - eben zu einer Kirche passen, die Menschen interessieren und auch ein wenig neugierig machen. In den Schaukasten ist daher ein 12-Volt-Akku eingebaut, welcher tagsüber zu jeder Jahreszeit vom Sonnenlicht geladen wird. Die maximale Leuchtdauer beträgt im Schnitt zwischen fünf und sechs Stunden. Die Leuchtzeiten lassen sich dabei kinderleicht über eine Zeitschaltuhr regeln, ein eingebauter Atomuhrempfänger lässt den Rahmen dann sogar synchron mit dem Kirchengong aufleuchten. Es ist ein enormer Vorteil netzstromunabhängig zu sein und zugleich solch eine Leuchtkraft dank moderner stromsparender LED's gewährleisten zu können. Ein Beitrag für die Umwelt ist es allemal.